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AMF Capital AG

Raue See- Steuern durch die aktuellen Marktturbulenzen- Zeit zum Einstieg?

 

  • Aussichten für Aktien bleiben weiterhin positiv trotz hoher Volatilität
  • Kursschwäche als Kaufgelegenheit nutzen

  • Auch Corporate Bonds bieten günstige Einstiegsmöglichkeiten

  Frankfurt,04. Februar  2016 – Steuern durch die aktuellen Marktturbulenzen- Zeit zum Einstieg?

 

Nach dem dritten Kurseinbruch am Aktienmarkt in den vergangenen 15 Monaten stellt sich nun die Frage, ob es sich hierbei erneut um eine Kaufgelegenheit oder um den Anfang eines negativen „Bear-Market“ handelt.

Im Dezember verließ die US-amerikanische Zentralbank (Fed) den Zinssenkungszyklus. Gleichzeitig machte sich allgemeine Panik über den Zustand der chinesischen Wirtschaft breit. So wurde deutlich sichtbar, dass sich etwas Entscheidendes in der Marktdynamik geändert hat. Gegen die weitere Entwicklung der Assetklasse Aktien herrscht in weiten Teilen der Anlegerschaft eine gewisse Skepsis vor und findet ihren Niederschlag im Verhalten der Marktteilnehmer in den letzen Monaten. Ja, die Störanfälligkeit des derzeitigen ökonomischen Zyklus scheint höher, ist er doch älter, reifer und damit empfindlicher. Die Folge sind ausgeprägte Kursschwankungen, mit denen der Markt auf selbst geringe Abweichungen von Erwartungswerten reagiert. Trendverstärkend löste das Verhalten einiger Hedgefonds zusätzlichen Verkaufsdruck aus; viele Hedgefonds-Typen benötigen Volatilität – egal, in welche Richtung – um Gewinne zu erzielen.

Insgesamt ergibt sich ein Bild von professionellen Anlegeren und Investoren mit sehr konservativen Aktienquoten. Die Anleger haben (noch) nicht kapituliert, scheinen eher starr zu verharren und abzuwarten. Zunächst bewerten wir dies als eine konstruktive Ausgangslage: Möglicher zukünftiger Verkaufsdruck kommt wohl kaum noch von einer großen Gruppe überraschter und über-exponierter Marktteilnehmer.

Grundlegend erscheint der Aktienmarkt nicht überhitzt, weder an den Finanz- noch den Real-Märkten. Eher ist für die Weltwirtschaft das Gegenteil der Fall: Europa profitiert von der relativen Abwertung des Euros (v. a. gegen den US-Dollar), China von den günstigen Rohstoffpreisen (Netto-Importeur) und die USA von seinem robusten Arbeitsmarkt und gutem Konsumklima.

Die Unsicherheit der Märkte lässt sich im Grunde auf drei Kernthemen zurückführen:  Ob sich aus den Daten zur chinesischen Wirtschaft – so verlässlich oder unverlässlich sie auch sein mögen – ein mögliche massive Abschwächung herleiten lässt, das Risiko weiterer Zinserhöhungen der Fed und die Auswirkungen von sinkenden Rohstoffpreisen auf die Weltkonjunktur.

 

  • China ist im Wandel und verändert sich erfolgreich weg von einer rein auf Export fokussierten, hin zu einer Konsum- und Service-orientierten Gesellschaft. Wachstumsraten in Zeiten des Wandels von weit mehr als 6 Prozent sind daher kein Problem, sondern vielmehr positiv zu sehen. Solange die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt Wachstumsraten von über 6 Prozent abliefert und die USA und Europa moderat wachsen, ist im Grunde jede Diskussion über eine Weltwirtschaftskrise völlig überflüssig.

  • Die US-Zentralbank (Fed) hat die Zinssenkungsphase hinter sich gelassen und mit Zinserhöhungen begonnen. Ist das wirklich bedrohlich? Die Finanzmarktstabilität spielt gerade bei der Fed eine übergeordnete Rolle, jede Zinsentscheidung ist darauf zu prüfen. Sie könnte - wenn nötig - ihren begonnenen Zinserhöhungspfad auch wieder verlassen und damit erneut ein Umfeld schaffen, welches schon den langjährigen primären Aufwärtstrend getragen hat. Selbst wenn der Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) weitere Zinserhöhungen für notwendig erachtet, so wird dies im Einklang mit den Finanzmärkten geschehen und in einem sehr überschaubaren Ausmaß geschehen. Es ist möglichweise aber genau die in den Fokus geratende Diskussion über eine mögliche globale Wirtschaftsschwäche, welche dazu führt, dass eben jene Notenbank-Politik fortgesetzt wird, die den positiven „Bullenmarkt“ seit 2009 beflügelt hat. Damit bliebe die für den primären Aktienaufwärtstrend verantwortliche ursächliche Thematik tendenziell nur noch länger erhalten.

  • Die Entwicklung der Rohstoffpreise, insbesondere von Öl, ist für den Markt gegenwärtig ein kritischer, sehr unterschiedlich bewerteter Faktor. Aber die derzeitige Situation ist, im Unterschied zu den Energiekrisen der letzten Jahrzehnte, Angebots- und nicht Nachfrage-induziert. Somit können Entscheider dieses Thema durchaus gelassener sehen. Sicherlich hat sich hier die wichtige Energie-Industrie in eine existenzgefährdende Lage gebracht (Überangebot), jedoch sind die Auswirkungen des Energiepreisverfalles eher positiv für viele Industrienationen und insgesamt für die Weltwirtschaft.

 

Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre, dem Verhalten der Notenbanken und den nach wie vor günstigen Bedingungen für Unternehmen ist die Wirtschaftsschwäche-Diskussionen aus unserer Sicht falsch. Wir bleiben weiterhin positiv für Aktienmärkte und halten es für wahrscheinlich, dass die momentane Schwächephase bald ausläuft und in eine stärkere, korrektive Gegenbewegung - analog Oktober 2014 und August/September 2015 - übergeht. Europäische Aktien sollten sich auf Grund ihrer relativen Unterbewertung, des ökonomischen Aufholeffekts und des seit Monaten zur Schwäche neigenden Euro-Kurses relativ besser entwickeln.

 

Auch der Rentenmarkt bietet attraktive Kaufgelegenheiten.

Vor allem der Corporate Bond Markt hat in den letzen Monaten eine Bewegung verzeichnet, die als reine Reaktion auf die Bewegungen an den Aktienmärkte zu deuten ist. Die Angst vor einem globalen wirtschaftlichen Abschwung hat zu einer weiteren Flucht in Qualität und zu deutlichen Kursabschlägen und Spead-Ausweitungen bei vielen Unternehmensanleihen geführt. Da der Rentenmarkt hauptsächlich ein Interbanken-Markt ist, neigt dieser allgemein zu Übertreibungen. Umso mehr sich das Bild der stabilen Weltwirtschaft im Markt zementiert, umso deutlicher kann es zu positiven Kurskorrekturen kommen. Die aktuellen Übertreibungen am Corporate-Bond-Markt kann man als Einstiegschance verstehen, um überverkaufte, qualitativ hochwertige Unternehmen mit sehr attraktiven Ablaufrenditen ins Portfolio zu nehmen.

 

Kontakt AMF Capital AG:
Oliver Heidecker
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Tel. 069 / 50 95 12 540 E-Mail: presse@amf-capital.de
Über AMF Capital AG:
Kernkompetenz der AMF Capital AG sind Publikums- und Spezialfonds sowie Beratungsmandate, die Rendite mit minimiertem Risiko verbinden und den Substanzerhalt des investierten Kapitals in den Vordergrund stellen. Die AMF Capital AG ist ein partnerschaftlich inhabergeführtes Unternehmen. Alle Partner verantworten im Unternehmen eigene Arbeitsbereiche und verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung im Asset Management. Die Bankenunabhängigkeit gibt Freiraum für das Denken und Handeln und ist die Voraussetzung für eine fundierte Chancen- und Risikoanalyse der Anlagen.

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